Diese Website verwendet Cookies, um Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Informationen werden an Google weitergegeben.
Durch die Nutzung der Website erklären Sie sich mit Googles Weltherrschaftsbestrebungen einverstanden.

Samstag, 9. Mai 2015

Omega








 Omega, SM Reine
(Red Iris Books, 2015)

War of the Alphas #1

Kurzinhalt:
 Vor zehn Jahren starb Deirdre Tombs.
Am folgenden Tag erwachte sie als Gestaltwandlerin, unfähig ihre Gestalt zu wandeln. Niemand weiß zu welcher der übernatürlichen Spezies sie gehört.

 Da ihr Vater nach Genesis, dem Tod und der Wiedergeburt der Welt, nicht zurückgekehrte, wuchs Deirdre in Waisenhäusern auf, als Mündel des Staats. Ohne die Fähigkeit ihre Gestalt zu wandeln gehörte sie dort zu den rangniedrigsten, Omega.
Schwächste unter den Schwachen.

 Eine Zufallsbegegnung mit Everton Stark, einem Mächtigen Alpha mit der Fähigkeit jedem Gestaltwandler seinen Willen aufzuzwingen, offenbart eine überraschende Stärke, Deirdre ist immun gegen seine Befehlsgewalt.

 Dies weckt die Aufmerksamkeit der Alpha Rylie Gresham, gegen die Stark einen persönlichen Groll hegt, der ihn dazu veranlasst fanatische Jünger um sich zu Gruppieren um der neuen Präsidentin der übernatürlichen Bevölkerung die Stirn zu bieten. Stark der bei seinem Kampf um die Macht auch vor Mord und Terror nicht zurückschreckt, gilt als gefährlicher Terrorist und Rylie möchte das Deirdre sich ihm zum Schein anschließt um sie über seine Bewegung zu Informieren.

 Ein gefährliches Spiel für Deirdre, die sich schon bald Fragen muss ob ihre Loyalität der richtigen Person gilt. Präsidentin Gresham ist nicht nur die treibende Kraft hinter dem Gesetz welches Deirdre als Kind in spezielle Waisenhäuser und Internatsanstalten für Gestaltwandler zwang, sie war laut Stark auch eine auslösende Kraft hinter Genesis und damit verantwortlich für das Verschwinden von Deirdres Vater...



 Omega setzt zehn Jahre nach den Ereignissen in Ascension ein, welche damals zum Ende der Welt, wie wir sie kannten, führten. Neugeschaffen wurde die Welt unter den Händen von Elise Kavanaugh, ehemalige Dämonenjägerin, ehemalige Herrscherin über Dis, Machtzentrum der Hölle, aufgestiegen zur Gottheit.

 In dieser neu geschaffenen Welt sind Werwölfe keine bedrohte Art mehr. Obwohl zahlenmäßig gewöhnlichen Menschen noch immer unterlegen, stellen die übernatürlichen Rassen nun einen maßgeblichen Anteil an der Bevölkerung. Auch neue, vormals nur in Mythen beheimatete Rassen wie Vampire und Sidhe wandeln nur über die Erde.
Um die neuen Machverhältnisse im Gefüge zu halten, und offenes Blutvergießen zu vermeiden wurden neuen Gesetze und Reglementierungen erlassen, welche von der OPA, dem Office of Preternatural Affairs, überwacht werden.

 Die Nachgenesis Welt trägt dystopische Grundzüge. Das System ist mit der Unterbringung und Versorgung der neuen Rassen überlastet, die Bevölkerung noch immer Traumatisiert durch den Krieg zwischen Dämonen und Engeln und der darauf folgenden Genesis.
Dieses Klima will Everton Stark für sich nutzen, um sich selbst zum Alpha, zum Anführer der Gestaltwandler zu erheben, mit dem Versprechen für eine neue Ordnung zu sorgen welche ihrer natürlichen Überlegenheit Rechnung trägt will er diese auf seine Seite ziehen.

 Für Rylie, die nach wie vor an ihrem Traum einer friedlichen Koexistenz der Rassen festhält, kommt eine offene Auseinandersetzung mit Stark nicht in Frage. Zumal sie auf Grund von Starks Fähigkeiten keinem ihrer potentiellen Verbündeten Vertrauen könnte, sich nicht plötzlich gegen sie zu wenden.


 Zur Ascension Reihe befanden einige Leser, das es schwer sei der Handlung zu folgen, wenn man nicht die entsprechenden Vorgeschichten der Hauptcharaktere kennt, für Elise die Descent-Reihe und für Rylie die Seasons of the Moon. Persönlich fand ich auch als nur Seasons-Leser den Einstig jedoch sehr leicht, und empfand das Sara alles notwendige Wissen innerhalb des Geschichtsverlaufs zu vermitteln wusste.
 Zu Omega muss ich nun leider feststellen, das es ein sehr direkter Ableger von Ascension ist, und wer die Serie nicht verfolgt hat, dem wird der Einstieg in die War of the Alphas Reihe sehr schwer fallen.
Selbst wenn man Ascension kennt, erschließt sich einem die neue Weltordnung nicht sofort.

 Dazu kommt dann noch das der Plot von Omega leider ausgesprochen dünn ist, und viele logische Lücken aufweist.
Zum Beispiel sendet Rylie Deirdre aus um Stark auszuspionieren ohne das sich eine der beiden auch nur im geringsten Gedanken darum macht, wie man überhaupt wieder in Kontakt treten will. Deirdres einzig erkennbare Motivation diese Mission anzutreten ist dabei ihr brennender Wunsch zu erfahren was sie ist.
Konfliktpotential wird angedeutet, aber kaum genutzt. Deirdres Traumatisierung durch den überraschenden Verlust ihres Vaters* ist lange Zeit ein zentrales Thema ihrer Figur, doch als sie erfährt das Rylies ehemaliger Verlobter, Seth Wilder, starb und nach Genesis zurückkehrte, versetz ihr das zwar einen Stoß - aber zu erwartende schwelende Konflikt aus dieser Neuigkeit ergibt sich nie.


 Positiv anzumerken sind für mich wieder einmal die von Sara geschaffenen Charaktere, wie Niahm, Deirdres einstige beste Freundin, ein kompletter Comic Nerd die auf Geeks steht. Niahm ist ein wunderbar polarisierender Charakter, einerseits rührend besorgte Freundin, auf der anderen Seite fanatische Anhängerin Starks.
 Der Ton der Geschichte erinnert mich an einen Superhelden Comic, Rylies Sanctuary kommt einem nun vor wie Xaviers Institut für Begabte, und auch der Kernkonflikt zwischen Rylie und Stark - friedliche Koexistenz gegen Herrschaft des Stärkeren - erinnert an den ewigen Konflikt zwischen Charles E. Xavier und Magneto in den X-Men**.

 Unter dem Strich funktioniert Omega aber hauptsächlich als Fanservice.
Eine erwachsene, wenn auch nicht vernünftigere, Rylie Gresham welche das wohl mächtigsten Amt der neuen Welt innehält?
Schweig still mein töricht schlagend Herz.

 Ich gestehe, da Rylie nach wie vor der Charakter meines Herzens ist werde ich es nicht müde ihre Geschichten zu lesen, und genieße jeden Augenblick davon, auch wenn diese bisweilen Haarsträubend unwahrscheinliche Wendungen nehmen.


*   Nur wer unmittelbar vor oder während Genesis starb konnte wiedergeboren werden.
** Fun Fact: Sara ist selbst kein Fan des Marvel Universums.

Mittwoch, 6. Mai 2015

tucking fypos

 Von den Misheard Lyrics weiß man ja, dann gibt es da aber auch noch den Fall des Misremembered Title, dem wir ganz prominent in Jessica James eBook Novel Shades of gray (Patriot Press, 2008) begegnen. Der neu gewobene Titel den ein Shakespeare Stück da zugewiesen bekommt ist dabei noch ganz Witzig - richtig Peinlich wird es jedoch wenn man bedenkt das a) das Werk eine Historical Romance sein soll und b) das gewählte Zitat aus einem ganz anderen Stück stammt, Henry VIII:


“O, beauty, till now I never knew thee!”    
 – Midnight Summer’s Dream, Shakespeare

Montag, 27. April 2015

Cover Monday


Cover Monday by the emotional life of books.

 Wer meine Covergalerie ein wenig verfolgt, wird schnell feststellen das ich eine Schwäche für Romance Covers habe.

 Für diesen Cover Monday Eintrag habe ich mich deshalb für die heute erscheinende Ausgabe von Sandra Hills Desperado entschieden; ein wunderschönes, im klassischen Stil gemaltes Cover.

 Auch wenn ich gerade dem Historical Romance Genre nicht wirklich zugetan bin, ich gravitiere eher zur sogenannten Clean Romance oder Sweet Romance welche sich in diesem Zweig seltener findet, die Buchcover - vor allem jene bei Avon Books - ziehen oft mein Interesse auf sich.

 Tatsächlich ist es hier gerade die zumeist betont erotische Darstellung, welche sich dabei jedoch immer bemüht nicht unromantisch zu wirken, die meinen Blick auf sich zieht.
 

 Klick auf das Bild führt zur Verlagshomepage

Montag, 20. April 2015

Kurz notiert








The very best of Charles de Lint, Charles de Lint
(Tachyon Publications, 2010)


Fans der Urban Fantasy, und insbesondere jenen die Wert auf mehr Fantasy, d. h. hier Folkloristische Elemente, legen, denen möchte man Charles de Lints Best of Sammlung nahe legen. Gerade in den ersten Geschichten besticht der Autor mit Leichtfüßigen unterhaltsamen Erzählungen, die dann aber zunehmend düsterer im Tonfall werden.
Ab der Hälfte verliert der Autor sich in einem unangenehm pessimistischen Weltbild, und jede der ab da enthaltenen Geschichten kreist von nun an um das selbe zentrale Thema und der Autor beginnt jeder seiner weiblichen Charaktere eine Historie mit sexualisierter Gewalt auf den Leib zu Schreiben.

Ein guter Schreiber, aber einer den ich aus oben genannten Gründen nur unter großen Vorbehalten weiterempfehlen wollte.











Im Tal des Fuches, Charlotte Link
(blanvalet, 2013)


Gleiches gilt auch für die Autorin Charlotte Link, deren flüssiger, einnehmender Schreibstil einen nur so durch die Seiten Fliegen lässt auch dann wenn über lange Zeiträume "nichts passiert". Links Geschichten beziehen ihre Faszination aus der alltäglichkeit, aus vertrauter Gewohnheit und Gewöhnlichkeit die das Leben ihrer Charaktere bestimmt.
Eine recht drastisch beschriebene, sadistische Vergewaltigungsszene liess mich aber das Buch irgendwo zwischen Seite 100 und 200 abrechen. Und letzlich haben mich dann doch weder die Geschichte noch der Schreibstil genügend zu fesseln vermocht, um herauszufinden wollen in wie fern diese Szene schließlich Plotrelevant werden wird.

Da das Element sexualisierter Gewalt in Frau Links Geschichten üblich zu sein scheint, gehört sie hiernach zu den Autoren und Autorinnen deren Bücher ich persönlich nicht Weiterverfolgen werde.

Samstag, 18. April 2015

Liebster Tag

Die liebe Fiametta von fructus dulces hat mich mit einem Tag* bedacht (vielen Dank auch, grrr).
Nun, sagt man ja, man müsse einem Mann nur Gelegenheit bieten über sich selbst zu Reden, dann bräuchte man sich für den Rest des Abends keine Gedanken mehr machen über die Konversation, in diesem Sinne also mal wieder ein Post über mein Lieblingsthema, i.e. Mich.


The Rules (for we need to have rules):

1. Verfasse einen Post zu diesem Award, füge das Awardbild ein und verlinke die Person, die dir diesen Award verliehen hat.
2. Beantworte die 10 Fragen.
3. Denke dir weitere 10 Fragen aus.
4. Tagge (also nominiere) 10 Blogger, die unter 200 Leser haben.
5. Sage den Bloggern, die du nominiert hast, dass sie einen Award bekommen haben und somit getaggt wurden.


1. Welches Wort oder welche Phrase hasst du so richtig?
  Im Moment ist es die Phrase „Aller Zeiten“, außer bei Dickens, da gehört es natürlich dazu. Aber wenn sonst jemand von „allen Zeiten“ spricht oder schreibt denke ich mir immer, das kann man doch gar nicht Wissen, man kennt doch nur die eigenen Zeiten, und selbst die nur bedingt.

2. Nutzt du einen Wandkalender, einen Taschenkalender oder macht das alles dein Handy?
 Ich habe alles drei, nutze aber hauptsächlich meinen Wandkalender (und den meist auch nur um festzustellen ob ein Feiertag naht, habe ich einfach kein Gedächtnis für), im Taschenkalender finden sich Urlaubstermine und der Handykalender wird überhaupt nicht genutzt (weil ich keine Ahnung habe wie er funktioniert, ist allerdings noch ein „klassisches“ Handy keines von den neuen „Smarties“)

3. Was ist dein Lieblingsobst?
 Wie war das noch mal mit dem Obst und dem Gemüse... Himbeeren fallen unter Obst, richtig?
Also dann, ich sage Himbeeren.

4. Was war das letzte Livekonzert, das du besucht hast? (Ja, Klassik zählt auch)
 Ist lange her.
Das war Schandmaul in 2005, das Tourplakat ziert noch meine Wand.

5. Hast du spontan mit dem Bloggen angefangen oder war der Schritt von langer Hand geplant?
 Das war eine eher spontane Entscheidung. Ich nutze meinen blog auch nur für mich selbst, um mich gelegentlich über Bücher aufzuregen und/oder darüber zu Schreiben ohne das ich gezwungen bin gleich eine Bewertung darüber abzugeben – abgesehen von meiner streng subjektiven Meinung eben.

6. Welche Landesflagge findest du am schönsten?
 Die Flagge von Kanada habe ich immer sehr gemocht. Die Idee mit dem Ahornblatt als Nationalsymbol hat mir immer gefallen, das hat so was unmartialisches.

7. Wie viele verschiedene Mailadressen hast du?
 Drei Stück.

8. Welcher ist dein Lieblingssoundtrack oder dein_e liebste_r Filmkomponist_in?
 Darf ich auf beides Antworten?
Mein Lieblingskomponist, nach gekauften Platten ist James Horner, seine Musik spricht mich sehr an, und sowohl der Titanic Score als auch Braveheart drehen sich noch oft auf meinem Plattenteller (in Wahrheit sind es CDs).
Lieblingsscore ist aber mit Abstand Jerry Goldsmiths Musik zu Legend, großartiger Film, großartiger Score. Dabei spielt allerdings auch noch mit hinein dass es eine sehr schön Ausgestatte CD, mit einem informativen Booklet ist. Gerade letzteres ist etwas das leider oft vernachlässigt wird bei der Produktion von Filmalben.

9. Was ist dein liebster Kraftausdruck in einer Fremdsprache?
 Schwer zu sagen.
Ich höre Hijo de puta sehr gerne, einfach weil ich die spanische Sprache mag, verurteile aber das dahinterstehende Sentiment da „Puta“ natürlich eine implizite Herabwürdigung von Frauen ist.

10. Gibt es eine Zeitung (print oder online), die du regelmäßig liest?
 Mmh, nein eigentlich nicht. Ich überfliege die lokale Tageszeitung, aber lese sie nur so oberflächlich dass ich kaum sagen könnte was in den letzten zehn Jahren oder so im Ort los war.
(Ich weiß, schlechter politischer Bürger. Aber ich bin ein alter Mann und habe mir m.M.n. das Recht verdient das Weltgeschehen zu ignorieren.)


Sooo, hier nun käme der Punkt an dem ich zehn weitere blogger behelligen, meine Taggen sollte. Das machte dann so ganz ungefähr zehn mehr Personen als ich Kontakt zu unterhalte, weshalb ich auf diesen Punkt gerne verzichten möchte – wenngleich dann in bester Kettenbriefmanier bestimmt was ganz furchtbares über mich hereinbricht...

Falls aber einer meiner (imaginären) Leser sich bereit finden sollte ein wenig in seine/ihre Privatsphäre eindringen zu lassen, ein paar Fragen die mich so interessieren würden:

  1. Sozial engagiert? Und wenn ja, in wie weit? Und wenn man es Fragen darf wofür? (Aber das sind ja gleich drei Fragen auf einmal, das geht nun wirklich nicht!)
  2. Helden oder Heldinnen, macht das Geschlecht der handelnden Person einen Unterschied für dich beim Lesen? Und wenn ja, tust du dir leichter mit Personen eigener Geschlechtsidentität oder konträrer? (Schon wieder zwei Fragen, er kann es nicht lassen)
  3. Erste musikalische Liebe?
  4. Und wenn wir schon von Liebe sprechen, Liebe auf den ersten Blick oder „gewachsene“ Liebe?
  5. Die ewige Diskussion: E oder U? Auf Bücher bezogen, nach deiner ganz persönlichen Bevorzugung, sollten Geschichten immer einen „Lerneffekt“ bieten, oder darf es auch schon mal reiner Eskapismus sein?
Errm... nehmt euch für den Rest doch einfach ein paar von Fiamettas Fragen mit.


----------------------------------------------------------------------------------------------

* Nein, das bedeutet nicht dass fortan nicht nur der gute Sam seinen eigenen Tag hat, sondern es auch noch einen Gerdstag gibt, frei nach dem Bibelzitat:
"Und am Gerdstag sollst ein Buch du dir greifen, und dich hingeben zur Ruhe."

Montag, 13. April 2015

Cover oops

 Ursprünglich sollte das Cover zu Beverly Jenkins' Midnight eine Cover Monday Post werden, aber je öfter ich mir dieses Bild ansehe, umso mehr stellt sich mir die Frage "Wo hat die Dame ihren Hals?"
Ich mag den Machern unrecht tun, doch drängt sich mir der Verdacht auf das wir auf ein klassiches Photoshopunglück blicken, bei der die original Dame geköpft wurde.
Für mich deutet alles darauf hin dass im Originalbild die Dame ihren Kopf höher angesetzt hatte, dieser hier aber - aus weiß Gott welchen Gründen - ummontiert wurde.

 Schade um was ein wunderschönes Covermotiv für eine Romance Novel gewesen wäre, ich mag persönlich den Mix aus Erotik, Zärtlichkeit und Romantik welche aus der Pose der Beiden sprechen würden, wenn, ach, nicht Köpfe gerollt wären - jetz hat die Szene doch eher was von Twilight Zone...


Montag, 6. April 2015

tucking fypos



 Im Bastei Verlag nahm man bereits in '79 das James Bond Zitat vorweg, "Wer immer sie auch war, sie hat bestimmt den Hauch des Todes gespürt."  Oder wie sonst soll man es interpretieren wenn die weibliche Heldin in Phil Smiths Die Auferstehungsmaschine (Bastei, 1979; S. 10) solchermaßen ins sinnieren kommt:

 Die Technik schreitet voraus, der Zerstörungstrieb der Menschen hat sich nicht verändert. Ist es ein Fortschritt, wenn man die Steinzeitäxte durch Atembomben ersetzt?