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Mittwoch, 24. April 2013

Seasons of the Moon: The Cain Chronicles

Seasons of the moon: The Cain Chronicles, SM Reine
(Red Iris Books, 2012-2013)

 new moon summer:
 Rylie ist Alpha: Führerin der Werwölfe.
Diese sind eine bedrohte Art welche in einem Schutzhort leben, und sie hat zwei friedliche Jahre lang über sie gewacht.

Doch der Friede ist zerstört als jemand Rylie eine Silber Kugel als Drohung zukommen lässt. Ein neues Mitglied verschwindet. Und um die Dinge noch zu verschlimmern, ihr inneres Tier fühlt sich seltsam angezogen vom Bruder ihres Freundes. Hin- und Hergerissen zwischen der Liebe zweier Männer, einer ein Werwolf, der andere ein früherer Jäger sieht Rylie die Gefahr zu spät und entgeht nur knapp einem Anschlag auf ihr Leben, doch der Attentäter schlägt erneut zu und dieses mal könnte es das Leben einer ihr nahestehenden Person kosten.



 blood moon harvest:
 Rylie's Heim wurde zum Schlachtfeld durch angreifende Jäger, gesandt vom selben Mann der schon eine Attentäterin auf rylie's Spur setzte – Cain. Nun muss Rylie das Geheimnis um die Herkunft und die Absichten Cain's herausfinden. Eine Suche die direkt in die Vergangenheit und zurück zu einer alten Feinding führt.


 moon of the terrible:
 Abel kämpft darum seine Position im neuen Hort zu finden während einer der Wölfe Rylie's Abwesenheit nutzen will um selbst Alpha zu werden. Als ein Seth eine Nachricht hinterlässt das er und Rylie durchbrennen wollen spürt Abel das etwas nicht stimmt – Rylie würde niemals heimlich Heiraten. Nicht wenn die Erinnerung an ihren Kuss noch auf seinen Lippen brennt. In der Gewissheit das ihnen Gefahr droht macht sich Abel auf um sie zu Retten, und seinen Anspruch auf Rylie geltend zu machen.

Derweil offenbart Cain seine Absichten – Pläne die das Ende für die Werwölfe in Rylie's Hort bedeuten.
 red rose moon:
 Alpha Rylie ist Schwanger. Die Tatsache das sie erst Achtzehn und vielleicht ein kleines bisschen in den Bruder ihres Verlobten verliebt ist, ist dabei noch nicht einmal das schlimmste: das Baby wird ebenfalls ein Werwolf werden. Sich ihrer sicher das Seth der Vater des Kindes ist stimmt sie nun endlich zu ihn zu Heiraten, obwohl ihr Herz noch von Zweifel erfüllt ist.

Abel, in Gefangenschaft Cain's, erfährt von Rylie's schwanger schafft und von den schockierenden Umständen der Empfängnis. Abel weis jetzt das er Cain entkommen und die Hochzeit seiner erwählten Braut verhindern muss.

Mit einer Zombie-Schwiegermutter, verräterischen Jägern als Hochzeitsgäste, und Morgenübelkeit verspricht es eine höllische Party zu werden.



Die Anziehung zwischen Rylie und Abel, welche sich schon in den Ersten Bänden abzeichnete nimmt noch zu und so entwickelt sich ganze dieses mal  verstärkt in Richtung Paranormal Romance.
Auch sonst lässt Reine wieder keine Gelegenheit aus uns das eine oder andere Klischee zu servieren und bedingt durch die Kürze der einzelnen Teile (ca. 60 Seiten jeweils)  geht das Schlag auf Schlag, da dabei dann auch jeder der vier Teile in einem formidablen Kliffhänger endet kommt man sich vor wie bei einer Seifenoper, einer mit Werwolf Teenagern.
Das ist so als träfe Gute Zeiten schlechte Zeiten auf Das Tier.
Tote kehren wieder, zwar nicht unter der Dusche aber eben doch, unerwartete Verwandte tauchen aus dem Nichts auf, es gibt amouröse Verwicklungen, vermeintlich Gute entpuppen sich als der Feind, sogar ein Hochzeitsmassaker wird geboten, und für das ganze schüttelt die Autorin ihre Erklärungen gerade so aus dem Ärmel wie sie gebraucht werden – die Umstände zum Beispiel unter denen Cain seine Privat Armee rekrutiert hat sind mehr als dubios und es lässt sich daran zweifeln ob die Autorin es schafft dies zu erklären – das Ganze funktioniert, wie es sich so für eine zünftige Soap gehört, eben ohne rechte Logik, macht aber eine Menge Spaß.
Mir zumindest, aber ich bin auch ein bekennender Fan der Serie. Auch dies teilt sie sich wohl mit den Soaps, man mag sie oder eben nicht – da gibt es kaum einen Mittelweg.

Schriftstellerisch gilt was schon für die ersten Bände galt:
Reine schreibt besser als der größere Durchschnitt im Self-Publishing Feld aber es ist noch immer viel Raum für Entwicklung, sie bewegt sich an deutschem Standard gemessen eben im Mittelfeld der Trivialliteratur. Würden die Autoren von John Sinclair sich zusammensetzen um eine im Buffy Milieu angesiedelte Jugendromanreihe zu Schreiben – sie würde sich lesen wie die Seasons of the moon.

Fans der ersten Romane werde die Sequels sowieso Lesen wollen und können auch hier ohne Bedenken zugreifen, gleichwohl die Autorin sich dazu hinreisen lässt den letzten Band mit der Mutter aller Soap Kliffhänger zu beenden (aber Hand aufs Herz, gerade dafür lieben wir sie ja).
Für alle anderen gilt: Da Amazon die gesammelten Sequels (zumindest Band 1-4) sowie die Ersten Bände (mit vier Bänden komplett) regelmäßig für günstige €-.89 anbietet, würde ich sagen das sich das Anlesen unbedingt lohnt – nur sollte man tatsächlich die Vorgänger zuerst lesen um in den vollen Genuss der Geschichte zu kommen.

 Wie erwähnt endet Band vier in einem weiteren Kliffhänger, und es bleiben noch einige brennende Fragen unbeantwortet, die Seasons of the moon Reihe fand ihren Abschluß mit dem erst kürzlich erschienenen fünften Band der Chronicles: darkmoon.


Dienstag, 23. April 2013

Der Bierzauberer kostenlos (eBook)

Zum Welttag des Buches als kostenloser Download auf eBook.de:

 
Inhalt:
Ein altes, geheimnisvolles Buch, ein Brauer aus dem 13. Jahrhundert - und schon steht die Tür zum Kosmos des Mittelalters weit offen.
Niklas von Hahnfurt macht sich auf den steinigen Weg, der beste Bierbrauer seiner Zeit zu werden. Von seiner fränkischen Heimat gelangt er dabei über das Kloster Weihenstephan nach St. Gallen, der Hochburg mittelalterlicher Braukunst. Als dort mehrere Pilger mit vergiftetem Bier ermordet werden, gerät Niklas ins Visier des fanatischen Inquisitors Bernard von Dauerling.
Es beginnt eine Jagd auf Leben und Tod. Niklas' Flucht führt ihn in die Bierstädte Regensburg, Bitburg und Köln, sogar bis nach Lübeck und London kommt der "Bierzauberer". Doch am Ende ist ein letztes "Bierduell" mit seinem Todfeind unausweichlich.

Dienstag, 16. April 2013

Léon und Louise









Léon und Louise, Alex Capus
(Hanser Verlag, 2011)

Meist kurzweilige Unterhaltung für Freunde der Französischen Literatur*.

Kurzinhalt:
 Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen.


Ich möchte nicht sagen das mich der Roman nicht unterhalten hätte, aber ich kann wohl sagen, ohne zu Spoilern, dass ich mir von einem Roman der die Geschichte eines durch zwei Weltkriege verhinderten Liebespaares zu erzählen verspricht, mehr erhofft hätte – bzw. dass man für einen Roman der Léon und Louise heißt, doch recht wenig von besagter Louise zu hören bekommt oder überhaupt erfährt. Ein Umstand der es dem Leser zum Rätsel macht warum die beiden sich über die Jahre der Trennung hinweg weiter Lieben – oder überhaupt erst verliebt haben...
Nicht das mich die weitgehende Abwesenheit von Louise, die gerne mal eine Lebenszynische Gossensprache bemüht, all zu sehr gestört hat. Wahrscheinlich wäre der Roman mit ihr doch eher weniger Unterhaltend geworden.

Da die Geschichte von Léons Enkel erzählt wird erfährt man eigentlich ausschließlich von dessen Großvater, und von Louise, abgesehen von zwei Briefen die sie ihm schreibt, eben nur wenn die beiden zusammen sind. Überhaupt quält sich der Roman durch eine eher stockende, sich immer mal wieder in Ereignissauflistungen ergehende Erzählstruktur die irgendwie so dahin dümpelt, ohne zu Langweilen zwar, aber eben, zumeist, auch ohne einen wirklich mitzureißen.

Im Positiven lässt zumindest sagen das der Roman in seinen guten Momenten wie ein besser gelungenes Zwei an einem Tag daherkommt, mit sympathischeren Charakteren die sich nicht einfach nur ständig um den eigenen Lebensegoismus drehen.

*Eigentlich ist Capus Schweizer, bzw. nur Halb-Franzose, aber stilistisch orientiert es sich eindeutig am Französischen Roman Stil wie wir ihn zum Beispiel bei Foenkinos finden.

Samstag, 13. April 2013

The Hiding Place









The Hiding Place, David Bell
(Penguin, 2012)

Bell legt überzeugend nach.


Kurzinhalt:
 Vor fünfundzwanzig Jahren verschwand der vierjährige Justin Manning.
Zwei Monate später schockierte der Fund seiner Leiche in einem flachen Grab in einem nahgelegenen Wäldchen, die kleine Gemeinde von Dove Point, Ohio.

Janet Manning verfolgt der Tod ihres Bruders seit jenem Tag, an dem sie ihn im Park aus den Augen verlor. Da kommt, kurz vor dem 25. Todestag, ein Fremder nach Dove Point, der Janet seltsam vertraut erscheint, und behauptet die Wahrheit über zu kennen, über das was an jenem Tag geschah. Als dann auch noch ein Jugendfreund Janets wieder auftaucht, der seine ganz eigenen Erinnerungen an die Geschehnisse jenes Tages mit sich führt, muss sich Janet fragen ob vielleicht ein Unschuldiger für den Mord an ihrem Bruder im Gefängnis saß – oder ob es überhaupt die Leiche ihres Bruders war, die man damals im Wald fand.

Die Suche nach der Wahrheit wird für Janet und ihre Familie zur Zerreisprobe die ihr Vertrauen in ihren Vater in seinen Grundfesten erschüttert und droht ihre Tochter in Gefahr zu bringen.


 Mit Cemetery Girl balancierte Bell zwischen Thriller und Familiendrama, jongliert geschickt mit unseren Erwartungen, und hielt sich damit in den ersten beiden Dritteln ganz gekonnt, ehe ihm zum Ende hin ein paar Bälle abhanden kamen und der ganze Schlussakt aus dem Gleichgewicht kam.

 Cemetery Girl, das war ein großartiger Start und ein unbefriedigendes Ende. Mit The Hiding Place nun, bleibt sich der Autor weitgehend treu, wieder sind Verlust, Schuld, Sühne und Familie tragende Themen, doch geht Bell diesmal den genau umgekehrten weg. Zumindest nahezu.
Die Geschichte entwickelt sich diesmal recht behäbig, obwohl man schon bald ahnt wohin sie führen wird, und persönlich bedurfte es bis nahezu zur Mitte des Romans ehe sie mich wirklich gepackt hat. Trotz der relativen Vorhersehbarkeit, schafft es Bell auch diesmal mit ein paar Überraschungen aufzuwarten und den Leser das eine oder andere mal, zumindest kurzfristig, auf eine falsche Fährte zu locken.

 Dabei ist The Hiding Place nie auch nur annähernd so verstörend, oder auch so spannungsgeladen wie Cemetery Girl, entschädigt wird man dafür aber mit  weit aus realistischer, und damit befriedigender abschließenden Geschichte, und sehr viel sympathischeren Hauptcharakteren.

 Unterm Strich gilt, auch wenn das Tempo fast schon zu gemach war für meinen Geschmack, das letztendlich The Hiding Place mir sehr viel besser geschrieben erschien als sein Cemetery Girl.

Sonntag, 7. April 2013

tucking fypos






 In dem eBook Musik, die uns bewegt (dotbooks, 2012; ca. seite 76) gibt Autor Paul Klein einem bekannten klassiker der Band U2 einen ganz neuen, ungewöhlichen Titel:

U2: „With our without you“ (1987)

In etwa: Mit unserem ohne dich.

Donnerstag, 4. April 2013

Rogue








 Rogue, Rachel Vincent
(Mira, 2008)

Geschichten vom Katzen Mob


 Kurzinhalt:
Die Katzengestaltwandlerin Faythe jagt im Auftrag ihres Vaters Streuner, sippenlose Gestaltwandler die nicht mit der Fähigkeit geboren, sondern durch einen Biss verwandelt wurden, und Verfrachtet sie zurück in die sogenannte Freie Zone. Faythe ist die erste und einzige Frau in diesem Job. Als ihrem Gebiet tote Kater auftauchen und sich auch noch Faythes Ex wieder bei ihr meldet, wird schnell klar das Faythes Vergangenheit dabei ist sie einzuholen.


Rogue ist für meine Geschmack zu Formelhaft geschrieben.
Vincent weiß dem Genre leider nichts neues hinzuzufügen (Faythe als die einzige in ihrem Job, die Übernatürliche Gemeinde ein an Frauenfeindlichkeit grenzendes Patriarchat, die Genreübliche Sexszene ist komplett sinnlos – und schlimmer noch, durch Vincents Er fasste mich hier an, ich griff dorthin, er berührte mich da eine der langweiligsten die mir im Genre untergekommen ist - und selbstverständlich Thematisiert die Geschichte sexualisierte Gewalt gegen Frauen, in diesem Fall auf eine unangenehm an das Subgenre der Forced Breeding Pornos erinnernde Weise).
Die Art in der sie altbekanntes aufbereitet schwankte für mich zwischen wenig ansprechend und einfach nur Ärgerlich.
Geärgert habe ich mich dabei vor allem darüber wie Vincent das obligatorische Thema Sexualisierte Gewalt handhabt, nämlich, für mein Empfinden, mit wenig Fingerspitzengefühl und einem bedenklichen herunterspielen von (sexualisierter) Gewalt gegen Minderjährige.
Das Heldin Faythe dann auch noch als verwöhntes Mobtöchterchen mit Aggressionsproblemen stilisiert wird hat das ohnehin schon fragwürdige Lesevergnügen für mich auch nicht gerade gefördert.

Wer weniger Probleme mit diesen Genre typischen Themen hat, oder weniger übersättigt ist vom Urban Fantasy/Paranormal Romance Einheitsbrei muss sich allerdings trotzdem darüber im klaren sein das Vincents Shifters Serie stringent aufeinander aufzubauen scheint, zumindest Rogue schließt direkt an Stray an, und ist aufgrund Vincents eher vager Art auf frühere Ereignisse einzugehen stellenweise etwas verwirrend wenn man den ersten Band nicht kennt, und endet mit einem Kliffhänger der direkt in den dritten Teil überleitet.

Schade eigentlich, denn den Katzenmenschen Ansatz mochte ich grundsätzlich ganz gerne.
Auch der Mutter als 50er Jahre Hausfrau gegen junge moderne Tochter Konflikt, wenn auch nicht wirklich neu, hatte doch bisweilen etwas sympathisch humorvolles. Aber es ist eben gerade Vincents oftmals flapsige Art an der ich mich im Kontrast zum Ernst des Hauptthemas häufig gestoßen habe.

Montag, 1. April 2013

Gut gegen Nordwind









Gut gegen Nordwind, Daniel Glattauer
(Goldmann, 2008)

Romantischer eMail Roman mit Wortwitz und Charme.

 Kurzinhalt:
Gibt es in einer vom Alltag besetzten Wirklichkeit einen besser geschützten Raum für gelebte Sehnsüchte als den virtuellen? Bei Leo Leike landen irrtümlich E-Mails einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Höflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm angezogen fühlt, schreibt sie zurück. Bald scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann es zum ersten persönlichen Treffen kommt, aber diese Frage wühlt beide so sehr auf, dass sie die Antwort lieber noch eine Weile hinauszögern. Außerdem ist Emmi glücklich verheiratet. Und Leo verdaut gerade eine gescheiterte Beziehung. Und überhaupt: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?



Ich habe mich bisher eigentlich eher weniger für die moderne Variante der Epistolary novel, eben dem eMail Roman, erwärmen können. Ein Roman der nur aus eMail Posts besteht, das klingt erst einmal mühsam zu lesen, um nicht zu sagen Sterbenslangweilig. Doch bin ich im Zuge meiner Suche nach (mir) neuen deutschsprachigen Autoren mehrfach, und meist nur in lobender Erwähnung, über diesen Roman gestolpert, so das ich, als sich über ein GoodReads Mitglied die Chance bot den Roman einzutauschen, einfach zugreifen musste.
Der Titel hat mich zugegebenermaßen zuerst etwas abgeschreckt, und auch das Titelbild finde ich nicht so ansprechend, es ergibt jedoch beides tatsächlich Sinn im Laufe der Handlung.
Und tatsächlich, Daniel Glattauer versteht es nur aus diesem eMailwechsel heraus eine vor Wortwitz nur so sprühende Geschichte zu entwickeln, eine welche einen nicht selten an die großartigen romantischen Filme eines Ernst Lubitsch erinnert. Auch wenn der Autor zum Ende hin dann doch ein wenig ins Melodrama verfällt, bleibt der Roman bis zum, etwas offenen, Ende hin eine immer unterhaltsame Lektüre. Man verfolgt immer gespannt den Austausch zwischen den beiden, denn der Autor versteht es geschickt, abgesehen von der Verabredung eines "beinah" Treffens, das eigentliche Aufeinander Treffend er Charaktere immer wieder hinauszuschieben, hält uns praktisch ständig in der Luft ohne uns dabei je zu langweilen oder zu verärgern.
Gut gegen Nordwind, das ist eine Geschichte fürs Herz, die sich unbedingt weiter empfehlen lässt.